Beschreibung

Aktuelle Meldungen kommentiert aus dem Standpunkt einer linksgerichteten Männerbewegung.

Das Ziel des Blogs ist insbesondere, die Punkte aus dem Manifest auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen, sie zu diskutieren und gegebenenfalls zu ergänzen oder umzuformulieren.

Ein kurzer Klick auf die Werbung würde EUCH übrigens nichts kosten :-)
... und mir und meinem Verein für Männer und Jungen würde es helfen!

Donnerstag, 5. Mai 2016

#article7

Maskulisten-Aktion #article7 hat begonnen

Online-Maskulisten beginnen heute eine Aktion, die mit dem Twitter-Hashtag #article7 verbunden ist.

Dieses Hashtag befasst sich mit rechtlichen, strukturellen und sozialen Benachteiligungen von Jungen, Vätern und anderen Männern. Namenspate für diesen Hashtag ist Artikel 7 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Darin heißt es:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.



Die Internet-Maskulisten erklären hierzu:

Wenn wir eine Gleichberechtigung der Geschlechter wollen, wenn wir Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes abschaffen wollen, dann reicht es nicht, sich nur eine Seite dieser Waage anzusehen. Es bedarf eines Blickes auf jedes Geschlecht um die tatsächliche Gleichberechtigung zu erreichen. In der Vergangenheit drängte sich immer mehr der Eindruck auf, dass dies nicht geschieht.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass es trotz aller Bemühungen noch immer Gesetze und Strukturen in vielen westlichen Ländern gibt, die Männer und Jungen benachteiligen.

Dieses Hashtag ist nicht nur auf Twitter begrenzt, sondern wird auch in anderen sozialen Medien und auf Blogs verwendet, da vielfach die Möglichkeiten auf Twitter nicht ausreichen, ein Problem adäquat zu beschreiben. Es wurden diverse Beiträge im Vorfeld angefertigt, um eine sachliche Debatte über die Benachteiligungen von Angehörigen des männlichen Geschlechtes anzustoßen.



Einen der ersten Blogbeiträge zu dieser Aktion hat Lucas Schoppe veröffentlicht: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Außer ... . Ein zentraler Absatz darin:

Ich konnte und kann mir bis heute nicht vorstellen, wie Menschen diesen massiven Widerspruch rechtfertigen können: Werbewirksam für Gleichberechtigung einzutreten, dem Grundgesetz verpflichtet zu sein – und zugleich in einer für Kinder wie Erwachsene zentralen Lebensfrage stumpf darauf zu bestehen, dass einige Menschen recht- und schutzlos sein müssen, einfach aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit.

http://genderama.blogspot.de/

Samstag, 16. April 2016

Mitgliederversammlung junge(n)welten e.V.

Heute, 16.04.16 ca. 22 Uhr
Beginn der 1. Mitgliederversammlung in diesem Jahr in Bad Heilbrunn.
3 Teilnehmer haben sich angesagt.
Themen:
Neue Pläne für den Verein (neue Ziele, Sponsoring, Entwicklung, neue Homepage und Flyergestaltung
Kasse
Neue Mitglieder und Spenden, Finanzstand,
Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, gGmbHs oder Stiftungen und Kirche
Neue Mitarbeiter im Verein (auf Spendenbasis)
Sonstiges


Weitere Mitgliederversammlungen in diesem Jahr oder Infomöglichkeit an die anderen Mitglieder 

www.jungenwelten.de   junge(n)welten e.V.

Sonntag, 10. Januar 2016

Mein Coming Out

Ein "Coming Out" ist die Enthüllung bisheriger, privater Geheimnisse.

Ein Homosexueller hat sein Coming Out, wenn er sich erstmals zur Homosexualität bekennt. Damit ist für Freunde, Verwandte und Bekannte alles klar. Er muss das jetzt nicht mehr jeden Tag betonen. Er hatte sein öffentliches Coming Out und damit hat er seine "Hürde" überwunden.

Mein Coming Out als .... nein, ich bin "leider" immer noch nicht Homosexuell, auch wenn ich persönlich da gar nichts dagegen hätte, weil mir Frauen als Partner aus bestimmten Gründen immer suspekt waren (Frage nach Geld, Automarke - bei ersten Treffen, Ausbildung, Wohnkomfort....) .... nein, als MÄNNERRECHTLER liegt einige Jahre zurück.

Damals postete ich unter dem Nickname "Odin". Das war praktisch. Ich habe selten unter anderem Namen gepostet, da es mir wichtig war, dass ich "in sich" schlüssig argumentiere und das kann man nur, wenn man dem Diskussionspartner die Chance gibt, dich wieder zu erkennen.

Dann war mir Odin aber nicht mehr genug.

Unter Odin habe ich viele tolle Sachen gepostet, aber auch viel Unsinn.
Mit Klarnamen hätte ich von meinem Nick Abschied nehmen können. Ich bin jetzt Wolfgang Wenger - Odin kenne ich nicht.

Mein Klarnamen war nötig, weil es mir wichtig war, ganz offiziell mit majuze.de mit Männern -und Jungen zu arbeiten.

Das Outing an sich hat mir wenig geschadet. Der Klarname schon - das muss man tatsächlich eingestehen.

Vom örtlichen Jugendamt wurden Männer und Frauen nachdrücklich verwarnt, bei MIR Hilfe zu suchen, weil ich "nur an Männer denke". (Das berichtet mir eine Frau, die sich ERST ans Jugendamt wandte, ob ich mit meiner Einrichtung dort bekannt sei. Die Frau kam trotz der negativen Aussage zu mir und ich konnte ihr in einem Sorgerechtsstreit gut helfen, weil ich mit dem Mann reden konnte. Beide haben jetzt gemeinsames Sorgerecht und wenn mal Schwierigkeiten gab, hat ein Anruf genügt, um das wieder in Ordnung zu bekommen. Die Hilfe des Jugendamtes war NULL (in Zahlen=0) - außer einer Warnung, sich bloß bei mir keine Hilfe zu suchen.

Aber anonym hätte ich gar nichts erreicht.

Ich bekam Drohungen von sogenannten Männerrechtlern, mich bei meinem Arbeitgeber anzuschwärzen, weil sie mit meinem Umgang mit Jungen nicht einverstanden waren.

Aktionen wie das "Netzwerk Pro-Test" (damals www.pro-Test.net) wurden ZUERST von Männerrechtlern attakiert, aus den kurriosesten Gründen heraus, aber wohl, weil man mir auch den Erfolg in Presse und Fernsehen neidete.

Als Geschäftsführer der damaligen Männerpartei musste ich zurücktreten, weil anonyme Postings an das Jugendamt Rosenheim mich als Einzigen mit Klarnamen beinahe ruiniert hätten.

Als Mann, der mit Jungen arbeitet, war ich im Maskulistenkreis und auch in der Bevölkerung immer suspekt - "der steht wohl auf Jungs" waren die nettesten Formulierungen.

Als Mann, der mit Männern arbeitet, war ich im Maskulistenkreis und auch in der Bevölkerung immer suspekt - "der hats wohl mit Männern" waren die nettesten Formulierungen.

Finanziell hat mich mein Eintreten für Jungen und Männer ruiniert. Ich bekomme kaum noch Stellen, als Mann ohnehin schlecht im sozialen Bereich, ich erlebe Anfeindungen - auch mal gerne vom der "Männerhilfe Süd-ost-bayern" der evangelischen Kirche, die mich öffentlich in einem Leserbrief kritisiert hat, dass es ja wohl erwiesen sei, dass Männer diejenigen sind, die häusliche Gewalt ausüben und es sowas bei Frauen gar nicht gäbe. (MÄNNERHILFE nennt sich das!) Inzwischen denkt man dort ein wenig "um", weil es jetzt auch Geld für häusliche Gewalt an Männer gibt, soviel ich weiß - das ist dann Geschäft und das läßt sich die evangelische Kirche natürlich NICHT entgehen.!

Mein Fazit: Ein Outing ist WICHTIG, auch wenn man sich auf negative Erlebnisse einstellen muss. Ohne ein Outing, kann die Schwulenbewegung nicht existieren, ohne ein Outing kann auch die Maskulistenszene nicht existieren. Aber NIEMAND darf zum Outing gezwungen werden. Das ist die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen - denn ER muss ja auch die Verantwortung tragen und muss die Suppe auslöffeln. Ich habe mich im fortgeschrittenen Alter dazu entschlossen. Jetzt, mit 58, nerven mich Anfeindungen nicht mehr. Ich muss - laut Rentenberechnung - mit 1100 Euro Rente zurechtkommen und das schaff ich als Lebenskünstler locker :-)

Ohne Frau und Kind kann ich mir das erlauben! Andere vielleicht nicht!

Samstag, 9. Januar 2016

Solidarität

Nochmal zur Bekräftigung:

Es braucht eine MÄNNLICHE Solidarität mit ALLEN  Männern.

In diesem Fall mit allen nicht-weissen, heterosexuellen Männern, die zu uns kommen.




Es macht keinen Sinn, wenn Männer auf die Ereignisse in Köln und anderen Stätten jetzt reagieren mit:
Das waren eben Ausländer! (Pegida)
Das waren eben Moslems! (Pegida, Christen, Atheisten...)
Das waren eben Heteros! (Homosexuelle, Frauen ...)
Das waren eben MÄNNER! (Gwosdz (Grüne Hamburg), Alice Schwarzer, Claudia Roth, Maas etc)

(die dümmsten - undifferenziertesten Aussagen am Ende)

Als ehrenamtlicher Helfer in einem Asylheim, dessen "Männer" heute abend vorhaben, zum tanzen zu gehen, gebe ich folgende Ratschläge an Frauen:

Auch ein MANN hat das Recht, sich nicht mit Drogen abfüllen zu lassen - weder mit Alkohol, noch mit für diese Leute völlig unbekannte Drogen, wie legal highs oder ähnlichem.
Das macht mir SORGE!
Auch ein MANN muss sich nicht auf der Tanzfläche einen blanken Busen um die Ohren schlagen lassen, OHNE darauf wenigstens mit einem Kompliment, oder VIELLEICHT mit einem mißverständlichen Griff an den Busen beantworten zu dürfen.
Das macht MIR Sorge!

Die FRAU - auch als Deutsche - hat die Pflicht! sich ordentlich zu benehmen - so, wie eine Deutsche am Strand von Griechenland auch mal schauen muss, ob das "oben-ohne-baden" wirklich erwünscht ist. Auch in Deutschland haben Frauen KEINEN Freibrief für anzügliches Verhalten - auch keine nackte Frau, die am Kölner Hauptbahnhof demonstriert. Was die vorbeilauftenden KINDER offensichtlich einfach so akzeptieren mussten.

Damit möchte ich mich auch abgrenzen von allen anderen maskulistischen, gesellschaftlichen und feministischen Bestrebungen, Männern allgemein Schuld an derartigen - vergangenen und zukünftigen - Ereignissen zu geben.

Wenn ich als Mann mit Ereignissen wie diesen in Köln nur wegen
meines Geschlechts,
meiner sexuellen Neigung (Hetero),
meines Glaubens (diesmal athesistisch!)
oder meiner Staatsangehörigkeit (DEUTSCH - endlich könnte ich auch mal hetzen gegen die Kölner "Bastarde", tu es aber NICHT)
in Zusammenhang gebracht werden, dann werde ich mich als deutscher, atheistischer heterosexueller Mann auch WEHREN!

Genauso undifferenziert ?

Freitag, 8. Januar 2016

Solidarität mit dem nichtweissen Mann!

Ein Mob macht für Frau Roth Jagd auf nicht-weisse-Menschen - das macht ihr Angst.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article150753781/Mob-ruft-zur-Jagd-auf-nicht-weisse-Menschen-auf.html



Ein Mob, der Jagd macht auf weisse Menschen würde ihr aber noch mehr Angst machen, denn da wäre Frau Roth ja auch betroffen.

Also ruft SIE zur Jagd auf weisse Männer - da ist SIE fein raus.

Schuld an Köln sind also nicht "nicht-weisse Menschen", sondern "Männer". Da ist Frau Roth dann selbst mit im johlenden Mob - und da fühlt sie sich wohler.

Damit ist für FeministInnen die Sache erledigt.

Wie stellen sich Maskulisten dazu?

Weisse Maskulisten?

So ähnlich wie weisse Feministinnen: Blasen zum gemeinsamen Angriff auf das andere, "fremde" Geschlecht?
Solidarität mit der "weissen Frau" gegen den "schwarzen Mann" - die rassistische Variante?

Soldidarität mit der Frau gegen den Mann an sich - die sexistische Variante? (Vorschlag von Frau Roth, Alice Schwarzer, Maas und alle anderen, die lieber gegen "Männer" insgesamt hetzen und meinen, damit sind sie besser, als diejenigen, die "nur" gegen ausländische Männer hetzen).
Der böse - islamische - Mann, der die Freiheit der Frau bedroht - so deutlich darf man das NOCH NICHT sagen.

Sollen sich Maskulisten von diesen Gemeinheiten distanzieren, in dem wir uns davor verwahren, mit "anderen" Männern in einen Topf geworfen zu werden?
Diese rassistische Variante wird beinahe aufgezwungen, um sich distanzieren zu können. Frau Roth knüpft die Hose auf und verweist auf ihre Vagina und meint, damit ist SIE aus dem Schneider - auch als WEISSE.
Daher kann SIE getrost auf Männer insgesamt einschlagen.
Arabisch-aussehend reicht schon, um für Frau Roth mehr Schuld zu haben als sie - andere Hautfarbe ist natürlich auch Klasse, aber als Grüne darf sie das nicht sagen. Aber auf Männer schimpfen ist quasi der Job einer Grünen PolitikerIn - Sexismus ist Parteiprogramm, NICHT Rassismus (das steht bei Frau Roth wahrscheinlich am Toilettenspiegel, damit sie nicht durcheinander kommt)

Sollen wir dies beantworten, indem wir UNSERE Geschlechtsgenossen im Stich lassen und auch mit dem Finger auf sie zeigen?

Junge Männer, die mit Hoffnung in dieses Land kamen, und sich nun verwahren müssen, gegen IHRE Geschlechtsgenossen und IHRE "Landsleute" - im Stich lassen, nur weil auf sie genau das zukommt, was WIR MÄNNER schon seit Jahrzehnten erfahren: Männerfeindlichkeit, Jungenfeindlichkeit in all ihrer Ausformung und Ausprägung?

Junge Männer - die gerade in ihrer Lebensfroheit, in ihrem Aktivismus (Erziehung OHNE Ritalin!) so dringend gebraucht werden in Deutschland, um an diesem Land weiter zu bauen.

Solidarität mit den aktiven Männern, die gerade in unser Land kommen - um hier Demokratie und Freiheit kennen zu lernen.

Können sie das WIRKLICH von den GRÜNEN lernen?
Wenn nicht von UNS freien Männer (MGTOW) - von wem dann?


Mittwoch, 6. Januar 2016

Köln und die Gewalt am Bahnhof - entgültige und letztendliche Erklärung, die alle Zweifel beseitigt

Einen langen Text erwartet?

Sorry - kommt nicht!

  • Wer die Vorfälle in Köln als typisch für Ausländer sieht ist RassistIn
  • Wer sie als typisch für Männer sieht, ist SexistIn

(Wegen der besseren Lesbarkeit heute nicht im generischen Maskulinum, sondern in der genderneutralen Form, da Frauen hier bei beiden -ismen sehr stark vertreten sind, sogar laut Untersuchungen die Mehrheit in beiden Gruppen bilden)

Das gilt auch für Schwesig und Roth. Volksverhetzung, Populismus und Sexismus ist in eurem Gesicht auch nicht hübscher als bei Schwarzer, Hitler oder Erdogan (um die wichtigsten Vertreter zu nennen)

Freitag, 1. Januar 2016

Ein gutes 2016

Das Jahr ging grandios los mit einem wahnsinns Erfolg:

Anzahl der Toten durch Alkohol, Prügeleien und Verkehrunfällen weltweit an Silvester = ???

Anzahl der Toten durch Terroranschläge an Silvester weltweit = 0

Wovor hatten wir nochmal Angst?

Laut meiner Schwägerin, die in München Silvester gefeiert hat, war in den Kneipen kaum was los und viele Leute sind zu Hause geblieben.

Das läßt hoffen, dass die diesjährige Terrorangst mehr Drogen- und Verkehrstote verhindert hat, als in den letzten 20 Jahren bei Terroranschlägen weltweit umkamen.

Allen Angstmachern sei Dank: Petry Heil und frohe Feiertage DAESH

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Weihnachtsgrüße 2015

von linkler-maskulismus.blogspot.de
und
junge(n)welten e.V. (www.jungenwelten.de)

https://vimeo.com/149922227


Montag, 14. Dezember 2015

Genderkongress 2015 - Rede Monika Ebeling

Der erste Videobeitrag zum Genderkongress 2015 in Nürnberg ist online:



Videobearbeitung durch junge(n)welten e.V.

Weitere Reden vom Kongress folgen in Kürze. Ebenso Jingles und Trailers. Später dann auch Vorbereitungen zum nächsten Genderkongress.


Sonntag, 22. November 2015

Besonders gefährdete Flüchtlinge: Frau Nina Warken (CDU/CSU)

Bundestagsprotokoll zum mitlesen, ab Seite 13296
Nina Warken
(CDU/CSU):
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Frauen und Kinder sind die verletzlichste Gruppe unter den Flüchtlingen und brauchen unseren besonderen Schutz.
(Beifall bei Abgeordneten der SPD
– Ulli Nissen [SPD]: Genau!)
So beginnt man, wenn man gleich klarstellen will, um wen es geht. Da wird nicht herumgedruckst wie bei Frau Brantner von den Grünen. Klare Aussage - das kapiert sogar die SPD: Männer interessieren von vorneherein nicht. Hier gehts nur um 
1. Frauen 
2. und (Zwischenfüller zum Abstand herstellen) 
3. Kinder 
Genau. Da sind wir uns alle einig 
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind 34 Prozent der Flüchtlinge, die seit Jahresbeginn in Europa angekommen sind, Frauen und Kinder.

Sie beschreibt Maßnahmen, die getroffen wurden, um Frauen - und auch Kinder - in den Flüchtlingseinrichtungen zu schützen (wovor?)

Darüber hinaus werden Gesprächskreise und andere Angebote organisiert, um die Frauen, die sich häufig aufgrund traumatischer Erfahrungen ganz in sich zurückgezogen haben, aus ihrer Isolation herauszuholen. Gleichzeitig geht es darum, Frauen darüber aufzuklären, welche Rechte sie haben und an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe brauchen.

Ist das eine spezielle Traumatisierung, die nur Frauen und nicht Männer betrifft? Handelt es sich in der Vorstellung von Frau Warken nicht doch eigentlich um Frauenhäuser, die vor Männern schützen?
Ein IMO völliges Versagen verantwortlicher Politiker, sich spezielle Traumatisierungen und speziellen Schutz für Männer gar nicht vorstellen zu können, weil ihr Augenmerk bereits seit 60 Jahren sich nur auf Frauenprobleme richtet. Daher denkt man auch nur daran:

Kriterienkataloge und Konzepte zum Schutz von Frauen und Kindern zu entwickeln

 Soweit ist man sich einig. Strittig ist nur, die Schnelligkeit, mit der diese SPEZIELLE Behandlung für Frauen (und Kinder) kommt. Dass sie kommt, ist klar. Soweit (sowenig) unterscheiden sich die Positionen der Grünen und der CDU/CSU
Vieles davon ist sicher grundsätzlich wünschenswert und wird auch schon versucht umzusetzen

Man ist also fleißig! Vieles ist schon erreicht.

Und nun: derselbe Fehler, wie bei Frau Brantner von den Grünen: Es wird immer nur von ehrenamtlichen Kräften ausgegangen. Mal ein paar Euro mehr in den Sozialbereich stecken und professionelle Kräfte zu gewinnen kommt ja wohl gar nicht in die Tüte:
Wenn Sie fordern, dass für jede Flüchtlingsunterkunft künftig ein Konzept vorgelegt werden muss mit Maßnahmen zur Qualitätssicherung und mit aufgabenspezifischen Ausbildungsnachweisen von allen Helfern, werden wir es nicht schaffen, in kürzester Zeit genügend Unterkünfte bereitzustellen und entsprechende Helfer zu akquirieren.
 Im Weiteren begründet Frau Warken (CDU/CSU) die Forderung nach einer "Begrenzung des Zustroms" auch nur damit, erstmal die Frauen und Kinder, die schon im Land sind nicht "zu kurz" kommen.

Schutz von Frauenundkindern durch "Begrenzung des Zustroms"

Erstmal die Frauenundkinder vor den Männer schützen, die sie schon versehentlich mitgebracht haben - dann erst die anderen Frauenundkinder nachholen, um diese dann auch zu befreien? Wovon befreien? Wovor schützen?
Weltfeminismus durch Asylrechtsmißbrauch???
Denn ein bestimmtes Geschlecht zu bevorzugen ist nichts anderes als Asylrechtsmißbrauch!!!

Dann folgt eine längere Passage, in der es um Kinder- und Jugendliche geht und an denen nichts zu beanstanden ist. Hier kann man immer noch was verbessern, (insofern ist der Zwischenruf von Frau Brandtner berechtigt) aber das wäre jetzt eine andere Frage. Ich habe nach Aussagen über Frauen gesucht, aber die verschwinden jetzt plötzlich. Die müssen doch noch kommen! (wir sind - zum mitlesen - auf Seite 13297 kurz vor Block B)

Im Block B tauchen sie auch wieder auf die Frauenundkinder, die vor Straftaten geschützt werden sollen. Es bleiben nur Männer übrig, oder? Wie schützt man Kinder vor den Frauen? Die Männer vor den Frauen? Die Väterundkinder vor den Müttern? Muss man nur Frauenundkinder schützen oder gilt das nicht doch auch für Frauen allgemein, die man vor Männer schützen muss, wie Frau Brantner schon gesagt hat?

Nein, um Männer geht es um keinen Fall. Das stellt Frau Warken klar. Es geht ja um sexuellen Mißbrauch. Natürlich würde das theoretisch auch für Männer gelten, aber ... Scherz beiseite. Über die machen wir uns am nächsten Weltmännertag wieder lustig.

Bei Straftaten in Flüchtlingsunterkünften muss allerdings noch mehr getan werden. Gerade was sexuelle Übergriffe angeht, ist dort von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Wir müssen den Opfern zeigen, dass wir auf ihrer Seite stehen. Straftaten in Flüchtlingsunterkünften dürfen deshalb nicht mit Begleitumständen der Flucht, der Religionszugehörigkeit oder der Unterbringung in Sammelunterkünften entschuldigt werden. Sie müssen zur Anzeige gebracht werden.
Da fragt Frau Göring-Eckardt:
Wer macht das denn?
 Gute Frage!
Eine gute Perspektive für Sozialarbeiter und ehrenamtliche Kräfte: Spionage in den Flüchtlingsunterkünften, Denunziationen aufnehmen und selbst anbieten, Zerstörung von Beziehungen, um hiesige Feministinnen zufrieden zu stellen, bei denen auch schon alles kaputt ist und die hierzulande schon fleißig an der Zerstörung von Beziehungsstrukturen arbeiten. Familien entvätern, Flüchtlinge männlicherseits entsorgen.

Zunächst aber eine klare Aussage, über wem das Damoklesschwert schwebt: Frau Warken ist da zumindest ehrlicher als Frau Brantner:

Ich glaube, wir brauchen hier eine ganz klare Linie, die da lautet: Wer Straftaten begeht, hat keinen Anspruch mehr auf Asyl in Deutschland. Es entspricht in keiner Weise dem Gedanken des Asylrechts, wenn jemand, der selbst Schutz sucht, einem anderen Menschen Leid zufügt. Das gilt erst recht, wenn es um Frauen und Kinder geht.
Besonderer Schutz für Frauenundkinder - Besonderer Abschiebegrund nur für Männer!

.... und dieser soll am besten schon für den Weg hierher gelten...

Und dann liegen die Fakten auf dem Tisch:

Seit Beginn der Flüchtlingskrise ist es das Kernanliegen unserer Asylpolitik, über Aufnahmeprogramme in erster Linie den besonders Schutzbedürftigen zu helfen und sie nach Deutschland zu holen. Ich finde, wir sollten uns künftig viel stärker auf diesen Ansatz konzentrieren. Statt unbegrenzt alleinstehende junge Männer bei uns aufzunehmen, die auch anderswo gute Chancen auf ein besseres Leben haben

... und vor allem sicherlich in KEINEM Land dieser Erde vor dem Militärdienst - oder vor Beschneidung oder ähnlichen Gründen - besonders verfolgt werden.

sollten wir uns um diejenigen kümmern, die unsere Hilfe am meisten brauchen

Keine Aufnahme von alleinstehenden 
(das sagte doch schon ein ostdeutscher Pädagoge, dass die noch immer sexuell bedrohlich sind - also quasi noch unkastriert und wild! Verheiratet hätten sie wenigstens eine Triebabfuhr bis wir das dann endlich Vergewaltigung nennen können und dann ist er schon dran) 
und jungen 
(Wer hat denn was gegen Junge (Menschen)? Achso, es sind JungeN!) 
Männern mehr, anstatt dessen sich jetzt schon besser auf Frauenundkinder konzentrieren was, wegen sexuellem Mißbrauch auch für Frauenohnekinder gilt - das ist das Statment der CDU/CSU. Jetzt haben Maskulisten echte Wahlalternativen! Skylla oder Charybdis.
 
Wir erbringen den zu schützenden Frauen und Kindern die größte Hilfe, wenn wir das Machbare im Blick behalten und das dann auch umsetzen. Auf Ihre Vorschläge,
die auch machbar sind, bin ich sehr gespannt.
Ich kann sie mir schon vorstellen!

Plenarprotokoll der Debatte um "besonders gefährdete Flüchtlinge"

Als Nachtrag zu meinen letzten Artikeln über die Bundestagsdebatte vom 13.11.15 habe ich nun das Sitzungsprotokoll gefunden, so dass der Text von Frau Brantner nachgelesen werden kann: Ab Seite 13294

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/18/18136.pdf#P.13294

Freitag, 20. November 2015

Neue Infos vom Genderkongress in Nürnberg

Der Kongress "Gender Revisited" und seine Themen werden von vielen interessierten Frauen und Männern sehr gut angenommen. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 150 Teilnehmern (m/w) aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei. Für die Veranstalter ergab sich kurzfristig ein zusätzlicher finanzieller Aufwand, der durch einen äußerst großzügigen Spendeneingang gedeckt werden konnte. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender (m/w) für die gezeigte Solidarität.

Es konnten hervorragend ausgestattete und repräsentative Kongressräume in Nürnberg Süd-Ost angemietet werden, in denen sich die Referenten (m/w) und Teilnehmer (m/w) wohlfühlen werden. Die Adresse wird kurzfristig kommuniziert.

Wir freuen uns auf die Grußworte aus der Politik. Es werden sprechen:

* eine prominente Vertreterin eines Frauenverbandes (SPD)

* eine prominente Vertreterin MdL aus dem Bayerischen Landtag (CSU)

* ein prominenter Kommunalpolitiker (CSU)

* ein prominenter Vertreter der Freien Demokraten (FDP)

Die Organisatoren des Kongresses bitten diejenigen Interessierten, die zum Kongress kommen wollen und sich bis jetzt nicht angemeldet haben, dies jetzt online zu tun unter: www.genderkongress.de

Das erleichtert den reibungslosen Ablauf während der Veranstaltung. Vielen Dank.

Das aktualisierte Programm ist auf der Seite des Kongresses einsehbar. Beachtenswert ist das Angebot an die Teilnehmer, am Rahmenprogramm Freitagabend und Sonntagvormittag teilzunehmen.

Vielen Dank.

Mittwoch, 18. November 2015

Keine Antwort von Frau Brantner - ist auch eine Antwort....

 Sehr geehrte Frau Brantner,
ich habe Ihre Rede vor dem Bundestag am 13.11.15 etwas genauer angeschaut.
Es ging um "Besonders gefährdete Flüchtlinge"
Leider konnten Sie nicht exakt definieren, was besonders gefährdete
Flüchtlinge sind, daher habe ich mich in meinem Blog damit
auseinandergesetzt.

Letztlich blieben nur:
Kinder (mit denen Sie beginnen und die sie als besonders gefährdet
herausstellen)
Frauen (wie die plötzlich auftauchen ist mir nicht klar, aber Ihnen
scheint jedenfalls von vorne herein klar zu sein, dass diese besonders
gefährdet sind
und wer ist der Rest?

Letztlich nennen Sie nur:
WöchnerINNEN (Frauen)
Frauen mit Kindern (Frauen)
alleinreisende Frauen (Frauen)
Schwule (hoppla, eine Ausnahme! Was müssen Männer tun, die heterosexuell
sind, aber trotzdem finden, dass sie mehr Schutz brauchen? Wie stellen Sie
fest, wer schwul ist? Müssen sich die Schwulenpärchen schon am
Flüchtlingsboot finden und gemeinsam einreisen oder genügt es, wenn sie
sich im Flüchtlingslager verloben?)
Lesben (Frauen - brauchen nichts belegen, sind sowieso automatisch in der
Gruppe)
Sonst folgt nichts, aber immer noch "GANZ VIELE" die noch unseren Schutz
bräuchten.

Bitte klären Sie mich auf: Sind unter den GANZ VIELEN vielleicht doch auch
Männer? Oder bekommen diese per Definition keinen Schutz und man muss
statt dessen VOR IHNEN schützen.

Ist das nicht ausländerfeindlich? Oder männerfeindlich? Oder
"ausländische-Männer-feindlich? Oder fällt ihnen überhaupt etwas an
Ihrer Rede auf.

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Guten Tag xxxxxxxx xxxxxxxxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht an Frau Dr. Franziska Brantner über
abgeordnetenwatch.de.

Wir müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass wir Ihre Nachricht in der uns
vorliegenden Version nicht freischalten, da sie gegen den Moderations-Codex
verstößt. Sie fällt in die Kategorie:

- Beiträge, die Gewaltherrschaft, Rassismus, Sexismus sowie politische und
religiöse Verfolgung vertreten oder deren Opfer missachten und verhöhnen

Bitte äußern Sie sich bei diesem Thema weniger polemisch.

Wir werden Frau Dr. Franziska Brantner Ihre Nachricht aber zur
Kenntnisnahme weiterleiten (aus Datenschutzgründen ohne Ihre
e-Mail-Adresse).

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de
weiterhin nutzen.

Wenn Sie Fragen zur Moderationsentscheidung haben, dann bitten wir um eine
kurze Rückmeldung an moderation@abgeordnetenwatch.de. Bitte verändern Sie
dabei NICHT den Betreff und Ursprungstext der eMail, damit eine zeitnahe
Bearbeitung Ihrer Anfrage stattfinden kann.

Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex

Mit freundlichen Grüßen
Jonas Gunzelmann
(abgeordnetenwatch.de)

Sonntag, 15. November 2015

"Besonders gefährdete Flüchtlinge" 2. Teil

Machen wir also weiter, obwohl alles schon klar ist - nur immer mit anderen Worten dargestellt:
Es gibt:
Kinder
Frauen
und besonders gefährdete Flüchtlinge...
die letztlich auch nur wieder Kinder und Frauen sind. Also auch Frauen ohne Kinder - im Gegensatz zu Männer MIT Kinder (der Sonderfall: Vater mit kleineren Kindern ist bei Frau Brandner noch nicht mal im Ansatz wenigstens erwähnt worden!!)

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Es folgt ein längeres und für unser Thema substanzloses ..... blah ... blah ... blah... geschlechtsbezogene Gewalt .. blah .. blah.. bl...

Moment! Was war das? Geschlechtsbezogene Gewalt? Was ist denn das? Gewalt gegen das ANDERE Geschlecht vermutlich...

Maskulisten springen begeistert auf: Gewalt gegen Männer? Doch man beruhigt sich schnell, erinnert man sich an das deutsche Gewaltschutzgesetz - natürlich geschlechtsneutral formuliert. Trotzdem stellen geschlagene Männer irritiert fest, dass SIE verhaftet werden, anstatt der Frau, die sie geschlagen hat.
Der Gedanke taucht auf, dass es bei der von Frau Brantner erwähnten geschlechtsbezogenen Gewalt auch nicht anders sein wird:
Gewalt von Männern gegen Frauen = geschlechtsbezogen
Gewalt von Frauen gegen Männer = gibt es per Definition nicht
Gewalt von Männer gegen Kinder = geht nicht, egal ob geschlechtsbezogen oder nicht, Entlassung
Gewalt von Frauen gegen Kinder = Überforderung, Hilfe und Unterstützung
Gewalt von Frauen gegen ihren Sohn = Geschlechtsbezogen, fällt aber unter den vorherigen Punkt

Es wird die Anwendung des Gewaltschutzgesetzes gefordert - das kennen deutsche Männer schon - jetzt sollen es die ausländischen Männer auch kennen lernen, damit sie gleich wissen, das sie im Patriarc.. in Deutschland sind.
Ein Vorgehen gegen sexuellen Mißbrauch (auch von Frauen gegen Jungen? - gibt es per Definition nicht)

Als zweiten Schritt erwähnt sie die Fortbildung Ehrenamtlicher
Das hat nun mit dem Männerthema nichts zu tun, regt mich aber als Sozialpädagoge dermaßen auf, dass ich mit einer angeblich linken Politikerin darüber diskutieren muss, dass professionelle Sozialarbeit eben NICHT auf Ehrenamtliche aufgebaut werden DARF!!!
Seit Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre wird die Sozialarbeit kaputt gespart, in dem immer mehr auf ehrenamtliche Arbeit gesetzt wurde. Der Sozialarbeiter machte plötzlich nicht mehr SEINE Arbeit, sondern er leitete Freiwillige an, einen Teil SEINER Arbeit zu tun. So konnten Sozialarbeiter eingespart werden und fehlen JETZT am Arbeitsmarkt.
Anstatt dieses zu verbessern, setzt man wieder auf das inzwischen total überforderte Ehrenamt anstatt die gerade jetzt zum Start dringend erforderlichen Strukturen von Profis aufbauen zu lassen.

Sie setzt in der Hilfe für Flüchtlinge auf die "bestehenden Einrichtungen, die sich um Frauen und Kinder kümmern". Um Männer braucht man sich nicht zu kümmern, weil unter den "besonders gefährdeten Flüchtlingen" eh schon keine Männer mehr sind. Das trifft sich toll, weil es ja auch kaum bestehende Einrichtungen für diese Leute gibt. Das Problem haben wir ja fein gelöst, Frau Brantner (sie bekommen den Text übrigens noch per abgeordnetenwatch!!!). Sonst hätten wir ja noch Strukturen zur Hilfe bei schützenswerten Männern aufbauen müssen. Das Geld sparen wir uns - das gefällt nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Ideologie!

Dritter Schritt: (wir sind jetzt bei Minute 5:10)
Kinder- und Jugendhilfestandarts in Gemeinschaftsunterkünften. Da muß mir jemand wieder auf die Sprünge helfen. Was ändert sich da in Gemeinschaftsunterkünften?

Sie sollen die Möglichkeit haben, sich bei Übergriffen beschweren zu können. Welche Übergriffe und von wem? Übergriffe von den Eltern? Der Mutter? Dem Vater? Wer wird hier übergriffig und über WEM hängt dann das ständige Damoklesschwert einer Entlassung mit ungewisser Zukunft aus einem Heim, in dem sie schon vorher nur nachlässig betreut wurden? Welcher "Standart"gilt hier in Gemeinschaftsunterkünften (noch) nicht? Und wozu braucht es eine "lange" Übergangszeit? Ist das als erzieherische Maßnahme gegenüber den Männern gedacht? Hört sich jedenfalls so an.

Als nächstes folgt ein erstaunlicher Satz: Wir würden "Abschreckung über Kinder machen". Was bedeutet das? Kinder schlecht behandeln, damit die Eltern nicht kommen? Bitte um Erklärung!

Zum Schluß - quasi als Zusammenfassung - präsentiert Frau Brantner noch eine engagierte Rede und appelliert an die Einigkeit aller Abgeordneten! Sie zählt die Betroffenen nochmal auf: Kinder, Kinder und Kinder. Quasi im allerletzten Satz um Einigkeit herzustellen. Meinen Applaus bei diesem letzten Appell hat sie sicher. Ich frage mich aber immer noch, wie sind im Laufe der Gesamtrede plötzlich - ohne Begründung - die FRAUEN da hineingeraten und besonders schutzbedürftige Männer fehlen?

Ich hätte da einen Tipp für den Anfang: Männer haben sogar einen ZUSÄTZLICHEN Anlass, auf Flucht zu gehen, der sogar per Gesetz geschützt ist: die Flucht vor dem Wehrdienst!

Könnte dass nicht ein Ansatz sein für "besonders gefährdete Flüchtlinge" - junge Männer, die auch von der eigenen Nationalität verfolgt sind, weil sie den Militärdienst verweigt haben. Oder Männer, denen der IS gedroht hat, sie zu enthaupten, weil sie keinen Bart tragen? Oder Männer, die sich in Unterkünften immer noch weigern, einen Bart zu tragen oder im Koran zu lesen und und und. Genug Auswahl - auch für Männer - wäre da. Es bräuchte nur einen Politiker, der mal darüber nachdenkt.

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Es folgt übrigens als nachfolgende Rednerin Frau Nina Warken von der CDU/CSU. Die ist nicht minder schlecht und die nehm ich mir im Laufe der nächsten Tage vor.